Fragen & Antworten

Wie wird die Schule finanziert?
Die Kosten für Lehrpersonal, Gebäude, Betriebskosten, usw. werden hauptsächlich durch Elternbeiträge, Veranstaltungen und Sponsoren finanziert. Seit dem Erhalt des Öffentlichkeitsrechts 2011 haben wir Anspruch auf Bundes- und Landesförderungen, die aber nur rund 15% der Kosten abdecken.

Welcher Schulbeitrag ist von den Eltern monatlich zu bezahlen?
Der Mindestschulbeitrag für 2017/2018 ist 320 Euro monatlich, 12x pro Jahr. Wir bedanken uns herzlich bei jenen Familien, die bereit sind höhere Beiträge zu zahlen. Dadurch wird es möglich den Betreuungsschlüssel und die damit verbundene Qualität für unsere Kinder weiter zu heben. Danke!. Für das 2. Kind sind 20% weniger und für das 3. Kind 40% weniger zu bezahlen.

Ihr seid ja eine Eliteschule?
Unsere Sonnenhaus-Eltern kommen aus verschiedensten Berufsfeldern und Einkommensschichten. Uns ist eine gute Durchmischung wichtig, die durch die soziale Staffelung der Elternbeiträge gewährleistet wird. Ein Schulsozialtopf unterstützt in besonderen Härtefällen.

Welche Schulstufen werden im Sonnenhaus unterrichtet?
Wir sind eine reformpädagogische Schule für 6- bis 15-Jährige. Wir unterrichten nach dem österreichischen Lehrplan für Volksschulen und NMS. Die 9 Pflichtschuljahre können im Sonnenhaus gemacht werden.

Wie viele SchülerInnen sind in der Schule?
Seit der Gründung des Sonnenhauses 2010 ist das Sonnenhaus von 6 auf 61 SchülerInnen angewachsen. Seit dem Schuljahr 2017/2018 sind die ersten Kinder im 9. Schuljahr. Immer 2 Schulstufen sind in einer Klasse zusammengefasst.

Welche Möglichkeiten haben die Kinder nach dem Sonnenhaus?
Jede beliebige Schule kann gewählt werden - berufsbildende höhere Schulen, BORG, BRG, Bulme, HAK usw.

Können die Kinder danach überhaupt die Matura machen?
Viele SchülerInnen aus reformpädagogischen Schulen haben Matura und Studium erfolgreich abgeschlossen.

Ist ein Umstieg danach in das öffentliche Schulsystem für die Kinder schwierig?
Die SchülerInnen werden von unseren Pädagoginnen auf den Schulumstieg und die Unterschiede im öffentlichen System vor allem im Hinblick auf die Leistungsabfragen bestmöglich vorbereitet.

Wie gehe ich mit dem Unverständnis von Verwandten, Freunden und Nachbarn zur Schulwahl um?
Es ist wichtig zur eigenen Entscheidung zu stehen. Laden Sie alle Verwandten und Freunde zum nächsten Tag der offenen Tür ein und alle können sich ihre persönliche Meinung bilden.

Stimmt es, dass die Kinder keine Hausübungen haben?
2x pro Woche bekommen die Kinder der PRIMARIA Hausübungen. In der SEKUNDARIA gibt es 3x Hausübung. Auf Wunsch können sie auch jeden Tag eine Hausübung auswählen.

Warum gibt es Elternarbeit und wie wird diese aufgeteilt?
Die Mitarbeit der Eltern ist ein wesentlicher Bestandteil des Schulkonzepts. Würden wir für alle Tätigkeiten, die die Eltern übernehmen jemanden bezahlen, würde sich das monatliche Schulgeld auf rund 600 Euro belaufen. Mit der Unterstützung von mind. 20 Stunden Arbeit pro Elternteil und Semester können wertvolle Kosten eingespart werden.
Uns ist es wichtig, dass alle Eltern aktiv am Schulleben mitgestalten. Die Schule wird von Eltern geführt, der Vorstand ist ausschließlich mit Eltern besetzt. Bei den Familientagen vor Schulbeginn werden die Arbeitsbereiche vereinbart, wie z.B. Materialherstellung, Fahrtendienste, Homepage, Organisation der Veranstaltungen sowie Putz- und Gartendienst.

Warum gibt es kein Notenzeugnis?
Wir möchten mit der inneren Motivation der Kinder arbeiten, ohne (Noten)-Druck von außen. In Lernzielgesprächen werden Ziele mit den Kindern festgelegt und laufend gemeinsam überprüft. Je älter die Kinder sind desto mehr Eigenverantwortung wird übertragen.

Haben die Kinder am Schuljahresende eine externe Prüfung abzulegen?
Da wir das Öffentlichkeitsrecht jährlich verliehen bekommen, ist keine Externistenprüfung notwendig.

Gibt es Nachmittagsbetreuung im Sonnenhaus?
Zurzeit wird der Bedarf an Nachmittagsbetreuung von einer Tagesmutter abgedeckt die die Kinder zu Mittag von der Schule abholt. Bei größerem Bedarf ist eine Nachmittagsbetreuung vorgesehen.

Ist mir das Sonnenhaus das Schulgeld monatlich wert? Besteht tatsächlich ein so großer Unterschied zu anderen Schulen?
Die Wertigkeit ist natürlich für jedeN von uns unterschiedlich. Für alle Sonnenhauseltern ist es das auf jeden Fall und wir freuen uns jeden Tag über die strahlenden, glücklichen Kinder, die in die Schule gehen und mit Freude lernen dürfen. 

Wozu brauchen wir so eine Schule, wenn wir ein gutes öffentliches Schulsystem haben?
Weil sich manche Eltern für Ihre Kinder eine Schule wünschen, in der reformpädagogisch, in kleinen Gruppen, nach individuellem Lerntempo unterrichtet wird. Bitte lesen Sie dazu unsere Schulschwerpunkte und das pädagogische Konzept.
Reformpädagogische Schulen waren schon immer Vorreiter für zahlreiche pädagogische Methoden, die teilweise nun auch in das öffentliche Schulsystem einfließen.

Warum wurde neu gebaut, wenn so viele Immobilien frei stehen?
In den letzten Jahren haben wir im Raum Leibnitz viele Immobilien besichtigt. Leider haben wir kein geeignetes Haus für 60 SchülerInnen mit großem Garten entdeckt und haben uns deshalb für den Neubau entschieden.

Wie wurde der Neubau finanziert?
Der Schulträgerverein "Elemente-Werkstatt" hat den Bau mittels Kredit finanziert, der nun durch monatliche Raten getilgt wird (anstatt einer Miete). Zahlreiche Materialspenden und Sonderpreise von Firmen haben ein kostengünstiges Bauen ermöglicht. Die Sonnenhauseltern haben mehr als 3000 ehrenamtliche Arbeitsstunden am Sonnenhaus-Neubau mitgearbeitet.

Gibt es Kinder, die sich im Sonnenhaus nicht so wohl fühlen?
Grundsätzlich ist unsere Schule für alle Kinder geeignet. Eine wichtige Voraussetzung für das Wohlfühlen des Kindes ist die Unterstützung beider Elternteile in allen Bereichen unseres Schulkonzeptes. Dann kann sich jedes Kind voll in seiner Persönlichkeit und seinen Begabungen im Sonnenhaus entfalten.

Sind im Sonnenhaus nur schwache Kinder und Kinder mit Behinderung?
Nein. Im Sonnenhaus werden alle Kinder ihren Fähigkeiten entsprechend unterrichtet. Kinder mit Behinderung können wir nur sehr begrenzt aufnehmen, weil wir als Privatschule kein zusätzliches Personal für diese Kinder anstellen können (keine Finanzierung von IntegrationsleherInnen durch den Bund/Land).

Kann mein Kind schon mit 5 Jahren ins Sonnenhaus gehen?
Nein, das ist in Privatschulen gesetzlich nicht möglich. Das Kind muss bis 31.8. das 6. Lebensjahr vollendet haben. Die Vorschule kann für 6-Jährige bei uns absolviert werden.

Kann mein Kind auch in einer höheren Schulstufe einsteigen?
Ja, das ist möglich, wenn Plätze frei sind. Dafür gilt das gleiche Aufnahmeprozedere. Siehe bei "Anmeldung". Ein Schulwechsel unter dem Schuljahr ist nicht möglich.

Wie verläuft der Schulalltag?
Details unter "Schulalltag"